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Die "Gesellschaft für Malzfabrikation"  (Malterie Franco-Suisse) ging hervor aus der 1801 von Caspar Eckenstein-(Laederich) mit Falkeisen in Basel gegründeten Firma Falkeisen & Eckenstein, welche mit Hopfen, Gerste und Malz handelte.                                          (Links: Titelblatt einer Broschüre für die Weltausstellung in Mailand 1906)


1862 entstand an der Margarethenstr. 15 in Basel die erste Malzfabrik der Firma auf dem Gelände des heutigen Bahnhofs. 1902 musste diese Fabrik der Bahnhoferweiterung weichen.


1881 wurde die erste Filiale im Ausland erbaut mit dem Namen "Malterie Franco-Suisse" in Le-Puy-en-Velay (Haute Loire), F

1887 folgte die Fabrik in Nitra (damals Ungarn, heute Slovakei) unter dem Namen "Malátát Gyártó Társaság", nach 1929 "Malzfabrik Eckenstein & Co. A.G. Nitra CSR (bis 1944?). Die Gebäude stehen weiterhin, wurden bis 1997 von der Brauerei Corgon genutzt und dann von Heineken Slovensko übernommen, 2004 jedoch als Betrieb aufgegeben. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz und werden sukzessive umgenutzt. 

1890 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Das rasche Wachstum verlangte nach geeigneter Organisation und Finanzierung. Das anfängliche Aktienkapital betrug 1.6 Mio CHF (3'200 Aktien zu 500.-)..Links im Bild eine Gründeraktie mit anfänglich 250.- CHF. Später wurden weitere 150.- und 100.- einbezahlt zum endgültigen Nennwert von 500.-.                            1912 wurden weitere 800 Aktien zu 500.- ausgegeben mit denen das Kapital auf 2 Mio CHF erhöht wurde. Gleichzeitig wurden zusätzlich Obligationen (Tranche D: 500 Obligationen zu 1'000 CHF) ausgegeben.


1893 wurde die Malzfabrik in Dinglingen-Lahr, D gekauft, welche 1891 erbaut worden war. Diese Fabrik steht heute noch in wenig veränderter Form und produziert weiterhin Malz unter dem Namen "Malzfabrik Eckenstein & Co. GmbH", ist jedoch nicht mehr im Besitz der Familie Eckenstein.

Dinglingen Lahr, 2004

1893 wurde die neu erstellte Fabrik "Malterie Franco-Suisse" in Issoudun (Indre), F in Betrieb genommen. Das Gebäude steht weiterhin am ursprünglichen Ort in leicht veänderter Form.  Auch diese Malzfabrik ist unter gleichem Namen noch in Betrieb, gehört heute der belgischen Boortmalt Gruppe. (Siehe www.boortmalt.com)

1929 - Die Gesellschaft für Malzfabrikation musste in der Rezession aufgelöst werden. Die Familie Eckenstein blieb noch etwa zwanzig Jahre im Besitz der neu gegründeten Firma "Malzfabriken Eckenstein & Co." welche noch die Fabriken in Dinglingen und Nitra umfasste.

--> Weitere Informationen zu diesen Fabriken nimmt der Autor über das Kontaktformular gerne entgegen, vor allem zu Le Puy ist der neuere Stand unbekannt.